Stefan Glaser MdB

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich möchte mich von Herzen für das große Vertrauen bedanken, das Sie mir bei der Bundestagswahl 2025 entgegengebracht haben.
 
Mit 33,2 % der Erststimmen habe ich den Wahlkreis Lörrach–Müllheim klar und mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Dieses starke Ergebnis erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und ist für mich zugleich Auftrag und Verpflichtung.
 
Durch den Wechsel von Andreas Jung als Kultusminister in die Landesregierung Baden-Württemberg darf ich unsere Heimatregion nun auch im Deutschen Bundestag vertreten. Für das damit verbundene Vertrauen empfinde ich großen Respekt und große Dankbarkeit.
 
Die vielen Gespräche, Begegnungen und die Unterstützung in den vergangenen Monaten haben mir gezeigt, wie groß der Wunsch nach einer Politik ist, die zuhört, anpackt und wieder langfristig denkt.
 
Und genau dafür werde ich mich auch in Berlin einsetzen: als jemand, der nicht nur redet, sondern handelt. Als jemand, der die Herausforderungen des Alltags kennt. Als Führungskraft, die täglich die Hürden von Bürokratie und Fachkräftemangel erlebt. Und als Mensch, der auch in Zukunft in einem wirtschaftlich starken und sozial sicheren Deutschland leben will.
 
Südbaden verdient eine starke Stimme – und ich werde mich in Berlin mit voller Überzeugung für unsere Region einsetzen.
 
Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
 
Herzlichst,
 
Ihr

Über mich

Geboren am 17. März 1990 in Lörrach, wuchs ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Familie in Steinen-Hägelberg auf. Nach dem Besuch der Grundschule in Steinen und dem Abitur 2009 in Schopfheim zog es mich für 12 Jahre in den Raum Stuttgart und die Schweiz. Zum Januar 2024 kehrte ich in meine Heimat zurück und wurde bei den Kommunalwahlen direkt in den Gemeinderat von Steinen gewählt.

In meiner Freizeit genieße ich lange Spaziergänge mit meinem Hund Max, einem Magyar Vizsla Rüden. Oft begleite ich diese mit Podcasts wie Gabor Steingarts „The Pioneer Briefing“ und „Machtwechsel“ von Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld.

seit 2026
Deutscher Bundestag
Mitglied des Deutschen Bundestages
2022-2026
RUAG AG
Business Development Manager

Marketingstrategie für Drohnenprodukte entwickelt, Energieautonomie-Inseln via Wasserstoff konzipiert, Rahmenverträge für Sensor-Testsysteme abgeschlossen.

2020 - 2022
BRUSA HyPower AG
Business Development Manager

Geschäftsmodelle auf Basis chinesischer Lieferkette implementiert, Portfoliostrategie für Leistungselektronik in Wasserstoff-Lkw und E-Baumaschinen entwickelt, Geschäftsabschlüsse akquiriert, Cash-Flow-Projekt geleitet und umgesetzt.

2019 - 2020
Daimler AG
Technical Compliance Manager

Modell für Regel- und Norm-Verstöße i.V.m. CO2 erarbeitet und implementiert.

2017 - 2019
Daimler AG
Program Manager Charging & Digitale Dienste

Projekte zu digitalen Ladelösungen geleitet und Mercedes me Charge implementiert. Steuerungs- und Prozessmodell für CASE eingeführt. Markteinführung der ersten Serien-Elektrofahrzeugbaureihe durch globale Vernetzung der Märkte mit der Zentrale sichergestellt.

2015 - 2017
Daimler AG
Executive Assistant & Projektleiter

Inhaltliche Assistenz des Bereichsleiters und themenbezogene Vertretung übernommen. Eigenständig Projekte im Bereich Elektromobilität geleitet. Veranstaltungen für Vorstand, Aufsichtsrat und Investoren organisiert. Kooperationsprojekte begleitet.

2023
Fachhochschule Graubünden
CAS Strategy with Impact

Weiterbildung im Bereich Unternehmenstransformation und -führung.

2016 - 2019
German Graduate School of Management & Law Heilbronn
Wirtschaftsrecht, LL.M.

Abschlussarbeit: Analyse von Datenschutzbestimmungen im Automotive-Bereich.

2012 - 2015
DHBW Stuttgart, Campus Horb
Wirtschaftsingenieurwesen, B.Eng

Studium Wirtschaftsingenieurwesen. Schwerpunkt: Produktion & Logistik Automotive Abschlussarbeit: Marktanalyse produkthaftungsrelevanter Gesetzgebung weltweit.

Meine Ziele

Deutschland braucht weniger Regulierung und mehr Raum für unternehmerische Entfaltung. Dazu müssen Gesetze vereinfacht, Bürokratie abgebaut und unnötige Vorschriften konsequent abgeschafft werden. Der wirksamste Weg zu weniger Bürokratie sind nicht neue Behörden, sondern der Verzicht auf zusätzliche Regulierungen sowie die regelmäßige Überprüfung bestehender Vorschriften. Ziel muss sein, Unternehmen in Deutschland die bestmöglichen Rahmenbedingungen innerhalb Europas zu bieten. Für die Grenzregion bedeutet dies insbesondere, von der wirtschaftlichen Dynamik und den liberalen Strukturen der benachbarten Schweiz zu lernen und Wettbewerbsnachteile abzubauen.

Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe benötigen verlässliche Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen. Wer in neue Produkte, Betriebsstätten, Ställe oder technische Anlagen investiert, muss darauf vertrauen können, diese über einen angemessenen Zeitraum wirtschaftlich nutzen zu dürfen. Deshalb sollen grundlegende regulatorische Änderungen, die erhebliche Nachrüstungen oder Betriebseinschränkungen erzwingen, nur mit ausreichend langen Übergangsfristen erfolgen. Mehr Planungssicherheit stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland und erhöht seine Attraktivität für in- und ausländische Investitionen.

Deutschland braucht eine sichere, bezahlbare und technologieoffene Energieversorgung. Alle Energieformen, die zur Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähigen Energiepreisen beitragen, sollen grundsätzlich genutzt werden können. Staatliche Eingriffe in den Wettbewerb zwischen Technologien sind auf ein Minimum zu begrenzen. Die Forschung an Zukunftstechnologien wie Small Modular Reactors (SMR) und Kernfusion soll intensiv gefördert werden. Gleichzeitig müssen die Potenziale heimischer Energierohstoffe ergebnisoffen geprüft und genutzt werden können. Für die Region Südbaden ist zudem entscheidend, dass sie umfassend an den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur angebunden wird.

Alle Antriebsformen sollen im fairen Wettbewerb miteinander konkurrieren können. Der Staat soll hierfür verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, sich jedoch nicht in individuelle Kaufentscheidungen einmischen. Technologieverbote sind abzulehnen. Das faktische Verbrennerverbot auf europäischer Ebene sowie die damit verbundenen Flottengrenzwerte sollen zurückgenommen werden. Gleichzeitig müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsprojekte deutlich beschleunigt werden. Der Ausbau der Schieneninfrastruktur sowie die Reaktivierung geeigneter Bahnstrecken – beispielsweise der Kandertalbahn – können dazu beitragen, den öffentlichen Nahverkehr insbesondere im ländlichen Raum attraktiver zu machen.
Deutschland braucht mehr Fachkräfte und einen leistungsfähigen Arbeitsmarkt. Unternehmen müssen bei der Gewinnung internationaler Mitarbeiter stärker unterstützt werden. Die Bundesagentur für Arbeit soll dabei als Dienstleister auftreten und bürokratische Hürden abbauen. Wer in Deutschland lebt, soll grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, durch Arbeit zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen. Gleichzeitig gilt: Wer arbeitsfähig ist und zumutbare Arbeit dauerhaft verweigert, muss mit konsequenten Leistungskürzungen rechnen. Um insbesondere im Gesundheitswesen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sollen Sprach- und Qualifizierungsangebote für ausländische Ärzte und Pflegekräfte ausgebaut sowie gezielte Anwerbungsprogramme unterstützt werden.
Deutschland muss seine öffentlichen Haushalte konsequent auf die wesentlichen staatlichen Aufgaben konzentrieren. Gleichzeitig sind Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur schneller und effizienter umzusetzen. Verwaltungsabläufe müssen vereinfacht und Doppelstrukturen reduziert werden. Ziel ist ein leistungsfähiger Staat mit schlanken Strukturen. Steuerliche Entlastungen sollen insbesondere niedrigen und mittleren Einkommen sowie Unternehmen zugutekommen. Die Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen soll abgeschafft werden, damit Familienunternehmen auch über Generationen hinweg erhalten und weiterentwickelt werden können. Unternehmensnachfolgen dürfen nicht durch steuerliche Belastungen gefährdet werden.
Klimaschutz und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit dürfen kein Widerspruch sein. Erfolgreicher Klimaschutz setzt auf Innovation, Effizienz und marktwirtschaftliche Anreize statt auf Verbote. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll so reformiert werden, dass der Neubau von Energieanlagen künftig nicht mehr subventioniert wird. Neue Anlagen aller Technologien müssen sich langfristig im Markt behaupten können. Gleichzeitig sind Netzstabilität und Systemdienlichkeit bei Planungs- und Genehmigungsentscheidungen stärker zu berücksichtigen. Sowohl Subventionen als auch Markteintrittsbeschränkungen für Wasserstoff- und Batteriespeicher sowie für neue moderne Gaskraftwerke sind abzulehnen. Biogasanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und regionalen Wertschöpfung. Deshalb braucht es tragfähige Perspektiven für ihren wirtschaftlichen Weiterbetrieb nach Auslaufen bestehender Förderregelungen. Dabei sollte die Nutzung von Wärme stärker berücksichtigt werden.

Landwirte sichern die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, pflegen die Kulturlandschaft und leisten einen wichtigen Beitrag für den ländlichen Raum. Deshalb müssen bürokratische Belastungen und übermäßige Regulierung spürbar reduziert werden. Deutschland soll sich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass landwirtschaftliche Flächen vorrangig der Lebensmittel- und Energieerzeugung dienen. Direktzahlungen für Flächenstilllegungen oder vergleichbare Nutzungsbeschränkungen sind schrittweise abzubauen. Gleichzeitig müssen die Wettbewerbsbedingungen für heimische Betriebe verbessert werden, damit Obst, Gemüse und andere Agrarprodukte auch künftig wirtschaftlich in Deutschland erzeugt werden können. Für landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte mit Hauptwohnsitz im Ausland sollen flexible und wettbewerbsfähige arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Beim Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen muss sichergestellt werden, dass heimische Betriebe faire Chancen auf Bewirtschaftung und Entwicklung erhalten.

Anschrift

Stefan Glaser MdB
Wahlkreisbüro
Luisenstr. 6
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Kontakt

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